Urteilsbildung im Dialog

Interdisziplinäre Tagung zu Fragen urteilssensiblen Unterrichts
Beginn
24. September 2021, 13:30 Uhr
Ende
26. September 2021, 15:00 Uhr
Veranstaltungsart
Projekt
Ansprechpartner
Veranstaltungssprache
Deutsch
Barrierefreier Zugang
ja
Öffentlich
ja

24. bis 26. September 2021 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die Schulung der Urteilsfähigkeit, d.h. sich verstehend und kritisch in einer von pluralen Werten und Wertmaßstäben geprägten Welt orientieren zu können, ist ein zentrales Bildungsziel von Schule. Zu fragen ist, wie Unterricht didaktisch zu denken und methodisch anzulegen ist, um den Lernenden die Möglichkeit zu geben, eigenständige, souveräne und reflektierte Urteile fällen zu können. Deshalb laden wir dazu ein, sich über gegenwärtige und zukünftige Praktiken der Urteilsbildung im Unterricht aufs Neue zu verständigen.

Dabei erscheint uns eine interdisziplinäre Herangehensweise wichtig und lohnenswert: Aus der Perspektive unterschiedlicher Fachdidaktiken sowie aus der Doppelperspektive von Universität und schulischer Praxis soll anhand zentraler Problemfelder, theoretischer Konzeptionen sowie empirischer Befunde expliziert, konkretisiert und diskutiert werden, worin das besondere Bildungspotential urteilssensiblen Unterrichts besteht und mit welchen domänenspezifischen Anforderungen es korrespondiert.

Die Tagung wendet sich an Forschende aller Disziplinen, jedoch insbesondere der Fachdidaktiken der Ethik bzw. Philosophie, Geografie, Geschichte, Politik und Religion, sowie an Lehrende an Schulen und Fachseminaren. Neben theoretischen Konzeptionen, empirischen Befunden sowie pragmatisch-methodischen Unterrichtsvorschlägen werden auch „best-practice“-Beispiele aus der Unterrichtspraxis und der universitären fachdidaktischen Lehrerbildung vorgestellt. Die Beiträge der Tagung finden sowohl im Vortragsformat (25 Minuten Vortrag, 20 Minuten Diskussion) sowie als Workshop (90 Minuten) statt. Die Posterpräsentationen finden in Form eines Galerierundgangs am Samstagnachmittag statt. 

Die Tagung wird als Präsenzveranstaltung angestrebt. Sollte dies aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen bzgl. der Corona-Pandemie nicht möglich sein, wird die Tagung digital stattfinden. 

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