In einer inklusiven Schule ziehen alle an einem Strang
Array

Inklusion systematisch implementieren (Isi)

In einer inklusiven Schule ziehen alle an einem Strang
Foto: Anna Samoylova @ Unsplash

Inklusion systematisch implementieren

Um angehende Lehrkräfte für den Umgang mit Vielfalt in Schulen zu professionalisieren (KMK & HRK, 2015), sollten im Lehramtsstudium bildungswissenschaftliche, fachdidaktische und fachwissenschaftliche Lernangebote bereitstehen, die z. B. Diagnostik von Lernvoraussetzungen und Lernprozessen, Unterrichtsvorbereitung im (multiprofessionellen) Team, binnendifferenzierte Unterrichtsgestaltung sowie eine wertschätzende Feedbackkultur adressieren.

Die in der ersten QLB-Förderphase (Bericht zur 1. Phase [pdf, 1 mb]) erstellten curricularen Bausteine (z. B. Vorlesungs- und Seminarsitzungen) und Materialien (z. B. Inklusives Schulprofil, Differenzierungsmatrix, Unterrichtsmaterial für Schüler/innen mit Sehbehinderung) werden im Rahmen von PROFJL² weiterentwickelt sowie systematisch in die Ausbildungsstrukturen der Teilvorhaben AuAu, LADi und LTL:S eingespeist. Die curricularen Bausteine und die Materialien sind über die Lernplattform Moodle für alle Dozierenden frei zugänglich.

Schwerpunkte der Weiterentwicklungen liegen u. a. auf dem Einsatz von textbasierten Fallvignetten in der Lehre, die Studierenden, denen reale Erfahrungen mit inklusiven Settings fehlen, eine rekonstruktive Fallarbeit ermöglichen.

In Kooperation mit Alexander Wedel (Mitarbeiter im Projekt TUB Teaching der TU Berlin) und Dr. Christin R. Müller (DKJS Berlin) wurden zwei Studien zur Erforschung der Rolle von Empathie und Textmerkmalen für Verarbeitungstiefe beim Lesen textbasierter Fälle durchgeführt.

 

Inklusion systematisch implementieren Foto: Pixabay

Um möglichst vielfältige Perspektiven auf das Thema Inklusion in der Lehrkräftebildung einzuholen und den Diskurs für Interessierte außerhalb der Universität zu öffnen, wird seit dem Wintersemester 2018/19 ein Forum mit dem Titel „Schule im Spannungsfeld von Leistungsgesellschaft und Inklusion“ organisiert. Die Beiträge der Referent/innen werden videografiert und sind auf der Seite der Digitalen Bibliothek Thüringen verfügbar.

Da durch die Orientierung auf die Regelschul- und Gymnasiallehramtsausbildung an der FSU Jena keine einschlägige sonderpädagogische Expertise vorhanden, diese aber für Lehrkräfte in inklusiven Settings relevant ist, werden in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Inklusion der Universität Erfurt digitale Workbooks entwickelt, in denen Wissensbestände rund um das Thema Inklusion (z. B. Interkulturelle Kompetenz, Lernverlaufsdiagnostik etc.) für ein vertiefendes Selbststudium aufbereitet werden.

Darüber hinaus ist das Projekt Isi in das Netzwerk Inklusion eingebunden, in dem sich Projekte der Standorte Berlin, Kiel, Halle-Wittenberg, Lüneburg, Hamburg, Bielefeld, Potsdam einmal jährlich in einer ganztägigen Werkstatt über Forschung und Lehre zum Thema Inklusion austauschen.

 

 

Kracke, Bärbel, Univ.-Prof. Dr.
Teilprojektleitung Inklusion
Professur Pädagogische Psychologie
Zusatzinformationen einblenden
Telefon
+49 3641 9-45341
Raum 119
Am Planetarium 4
07743 Jena
Sprechzeiten:
Dienstag 8:00-10:00 Uhr

Anmeldung per Email mit Angabe des Anliegens bei cathrin.burkhardt@uni-jena.de.
Professur Pädagogische Psychologie
Bärbel Kracke
Greiner, Franziska, Dr.
Projektmitarbeiterin
Professur Pädagogische Psychologie
Zusatzinformationen einblenden
Telefon
+49 3641 9-45340
Raum 120
Am Planetarium 4
07743 Jena
Sprechzeiten:
nach Vereinbarung
Professur Pädagogische Psychologie
Franziska Greiner
Diese Seite teilen
Die Uni Jena in den sozialen Medien:
Ausgezeichnet studieren:
  • Logo der Initiative "Total E-Quality"
  • Logo des Best Practice-Club "Familie in der Hochschule"
  • Logo des Projekts "Partnerhochschule des Spitzensports"
  • Qualitätssiegel der Stiftung Akkreditierungsrat - System akkreditiert
Zurück zum Seitenanfang