Vielfalt
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Forschungs- und Doktorandenkolleg

Bildung. Forschung. Dialog.
Vielfalt
Foto: Aaron Burden on Unsplash

Herzlich Willkommen auf der Seite des Forschungs- und Doktorandenkollegs Bildung.Forschung.Dialog. angesiedelt am Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung der FSU Jena.

Das Ziel des Kollegs ist es, hervorragende Promotionen im Bereich der Lehrerbildung und Bildungsforschung durch prozessorientierte Begleitung und die soziale Einbindung in die Gruppe der Promovierenden zu fördern. Durch die im Studienprogramm verankerten Veranstaltungen wird eine bedarfsorientierte Weiterqualifizierung der Promovierenden angestrebt.

Hier finden Sie Informationen über das Kolleg, beteiligte Personen, unser Studienprogramm sowie Bewerbungsmodalitäten.

Information

Das Semesterprogramm für das Wintersemester 2021/22 finden Sie hier [pdf, 3 mb].

Bei Fragen sind wir unter dr.profjl@uni-jena.de erreichbar.

AKTUELLES

NeLe Summer School 2021:
Empirical Research for High Quality Teaching and Teacher Education

Vom 09.-10. September fand die diesjährige Summer School des Netzwerks Lehrerbildung-Nachwuchskollegs „NeLe“ der Universitäten in Dresden, Erfurt, Halle, Jena und Potsdam erstmals mit Beteiligung internationaler Doktorand:innen statt, um die Perspektive über den nationalen Diskurs hinaus zu erweitern und empirische Forschung mit Lehramtsbezug global zu vernetzen. In einer Mischung aus bewährten und neuen Formaten bot die NeLe Summer School sowohl fortgeschrittenen Promovierenden als auch Forschenden am Anfang ihrer Qualifikationsphase Gelegenheit zu kollegialem Austausch, kritisch-konstruktiver Diskussion und forschungsmethodischer Weiterbildung.

Weitere Information zur Summer School und dem Programm finden Sie hier.

HERBART-PROFESSUR FÜR LEHRER/INNENBILDUNG

Vom 01.-03. Juni fand die Herbar-Professur für Lehrer/innenbildung an der FSU Jena digital statt. In diesem Jahr wurde die Gast-Professur von PROF. DR. FAHIMAH ULFAT wahrgenommen.

Weitere Informationen zur Gast-Professur und dem Programm finden Sie hier.

Nachschau der Herbart-Professur: Islamische Religionspädagogik als schulische Normalität – Fahimah Ulfat im Gespräch mit dem Jenaer Projekt PROFJL²
Den Artikel finden Sie hier.

 

Internationale Konferenz
SCHULE: GLOBAL – POSTKOLONIAL. Annäherungen an einen Zusammenhang
Hier findet ihr den Bericht zur Tagung „Globales lehren, Postkoloniales lehren. Perspektiven für Schule im Horizont der Gegenwart“ welche im Juli 2019 vom Forschungs- und Doktorandenkolleg Bildung.Forschung.Dialog. und dem Kolleg Globale Bildung ausgerichtet wurde.
Globales lehren, Postkoloniales lehren Globales lehren, Postkoloniales lehren Foto: Buchcover Globales lehren, Postkoloniales lehren
Publikation:
Globales lehren, Postkoloniales lehren
Perspektiven für Schule im Horizont der Gegenwart

Dieser Band entstand im Anschluss an die gleichnahmige internationale Konferenz 2019.

Der Band unternimmt vor dem Hintergrund von Diskussionen um globale und postkoloniale Anliegen den Versuch, das Verständnis von Bildung und Schule neu zu justieren. Dies geschieht einerseits durch grundlagentheoretische Orientierungen, andererseits mit Hilfe von interkulturell-vergleichenden Fragestellungen durch die Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen.

Hier mehr erfahren

 

Urteilspraxis und Wertmaßstäbe im Unterricht Urteilspraxis und Wertmaßstäbe im Unterricht Foto: Buchcover Urteilspraxis und Wertmaßstäbe im Unterricht
Publikation:
Urteilspraxis und Wertmaßstäbe im Unterricht
Ethik, Englisch, Geographie, Geschichte, politische Bildung, Religion

Fachliches Lernen im Unterricht verlangt von Lernenden und Lehrenden auf vielen Ebenen Urteilsvermögen, um streitbare Positionen verhandeln und bewerten zu können. Fraglich ist, wie Urteilsbildung jenseits der Beliebigkeit von Meinungen oder des machtvollen Besserwissens gelingen kann. „Das wird man ja noch sagen dürfen!“ ist ein Satz, der immer wieder zu hören und zu lesen ist. Statt einem anything goes das Wort zu reden, regt dieser Band über Fächergrenzen hinweg zu einer neuen Verständigung über eine derzeit wenig reflektierte Urteilspraxis an: Worüber wird in den jeweiligen Fächern geurteilt? Welche Rolle spielen Emotionen angesichts einer seit Kant stark kognitiv geprägten Vorstellung von Urteilsfähigkeit? Wie sind relevante Bewertungsmaßstäbe für „richtiges“ Urteilen und/oder Handeln zu gewinnen? Welche didaktisch-methodischen Konzepte sind geeignet, eine Provokation sozial erwünschter Antworten oder einen unfruchtbaren Schlagabtausch von Meinungen zu vermeiden?

Hier mehr erfahren

 

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3. NeLe Nachwuchstagung (Netzwerk Lehrerbildungs-Nachwuchskollegs)

Am 26. und 27. Juni 2020 fand die 3. NeLe-Tagung im Augustinerkloster Erfurt statt. Sie wurde vom Nachwuchskolleg Bildungsqualität der Universität Erfurt und dem Qualitätsoffensive Lehrerbildungsprojekt QUALITEACH ausgerichtet.

Nas NeLe-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Nachwuchskollegs in der Lehrerbildungsforschung an den Universitäten Potsdam, Jena, Erfurt, Dresden und Halle. Ziel der Zusammenarbeit ist die aktive Vernetzung und der Austausch auf Ebene der Promovierenden und der betreuenden Wissenschaftler*innen, die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses von Unterstützungsqualität sowie die Identifikation von Best Practice-Ansätzen der Promovierendenförderung.

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Internationale Konferenz Internationale Konferenz Foto: Jana Müller

Internationale Konferenz: Globales lehren, Postkoloniales lehren/ Teaching Global, Teaching Postcolonial -
Perspektiven für Schule im Horizont der Gegenwart

Zu den Eigenheiten der Lehramtsausbildung gehört, dass angehende Lehrer/innen in der Regel für einen konkreten nationalen bzw. regionalen Kontext ausgebildet werden.

Gleichzeitig ist das Lehren und Lernen in der Schule und im Alltag heute unausweichlich von einem Horizont bestimmt, der als global gekennzeichnet werden muss.

Für Lehrer/innen wie für Schüler/innen gleichermaßen stellt sich die Herausforderung, diese beiden Bezugsgrößen im eigenen Denken und Handeln zusammenzubringen.
Die Spannung zwischen Regionalem und Globalem wird dadurch noch brisanter, dass postkoloniale Analysen die Frage aufwerfen, durch welche machtdurchsetzte Annahmen von Differenzen unsere, über Lernen aufgebaute Vorstellung von Normalität geprägt wird.

Vor dem Hintergrund dieser Gemengelage fragt die internationale Konferenz danach, was es bedeuten
kann, (schulisches) Lehren und Lernen von globalen und postkolonialen Motiven her zu verstehen.

Weitere Informationen und den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier [pdf, 643 kb].

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